Diätologinnen und Diätologen sind verantwortlich für die ernährungstherapeutische Behandlung von Patientinnen und Patienten mit verschiedenen Krankheitsbildern, sowohl in medizinischen Fachbereichen als auch bei verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Sie behandeln unter anderem Diabetes, Stoffwechselerkrankungen, Störungen des Verdauungstraktes, Mangelernährung, Adipositas und unterstützen nach chirurgischen Eingriffen sowie bei Herz-Kreislauferkrankungen. Ihr Fokus liegt auf der Wiederherstellung bzw. Erhaltung der Gesundheit durch die Planung, Umsetzung und Bewertung ernährungstherapeutischer Maßnahmen sowie die Beratung von Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen.

Diätologinnen und Diätologen beschäftigen sich mit weit mehr Fachthemen als nur mit Gewichtsreduktion. Edith Sommerauer, BSc arbeitet am Universitätsklinikum St. Pölten und gibtEinblicke in ihre Arbeit: Sie berichtet, wie sie mit ihrem Wissen helfen kann, den Heilungsprozess der Patientinnen und Patienten durch eine auf die Erkrankung angepasste Ernährung zu fördern. Und sie erklärt, wie die „österreichische Ernährungspyramide“ als Orientierungshilfe dient, um sich ausgewogen zu ernähren, ohne auf Lebensmittel verzichten zu müssen.

Diätologin Elisabeth Trettler-Arnold, MSc aus dem Universitätsklinikum Neunkirchen und Küchenleiter Thomas Hauk aus dem Pflege- und Betreuungszentrum Klosterneuburg sprechen über Mangelernährung (Malnutrition) und Schluckbeschwerden (Dysphagie) im Alter. Die Expertin und der Experte beleuchten etwa folgende Fragen: Was versteht man unter Mangelernährung? Wie erkennt man, dass eine ältere Person mangelernährt ist? Wie werden Gerichte für Menschen mit Schluckstörungen zubereitet und worauf muss man dabei achten?