Gehobener Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege

Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerinnen/pfleger fungieren als Schnittstelle zwischen Patientinnen/Patienten bzw. Bewohnerinnen/Bewohner und anderen Gesundheitsberufen, wie Ärztinnen/Ärzte oder Pflege(fach)assistentinnen/assistenten.

Zu den Kernaufgaben zählen die Pflegediagnostik, die Planung, Durchführung, Kontrolle und Evaluierung aller pflegerischen Maßnahmen sowie die Übernahme von medizinischen Tätigkeiten. Darunter fallen etwa das Infusions- und Zugangsmanagement, die postoperative Betreuung oder das Notfallmanagement.

Spezialisierungen ermöglichen spannende Karriereschritte und werden etwa für die Intensivpflege, die OP-Pflege, die Pflege bei Nierenersatztherapien oder die Pflege von Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen bzw. im Kinderbereich angeboten.

Die diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin (DGKP) Gerlinde Wendl BScN spricht über ihren Einstieg in den Pflegeberuf, ihre Arbeit und Leitungstätigkeit auf der Intensivstation.

Wie lange sollten Kinder gestillt werden? Welche Rolle nimmt der Vater oder die Familie beim Thema „Stillen“ ein? Wann können Mütter die Stillambulanz im Universitätsklinikum St. Pölten aufsuchen? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Inge Leniere. Sie ist diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin (DGKP) auf der Geburtshilfe am Universitätsklinikum St. Pölten und ausgebildete Stillberaterin.

Kerstin Sommer, BSc MSc ist diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin (DGKP) mit akademischer Expertise im Bereich „Advanced Nursing Practice (ANP) in der psychiatrischen Pflege“ und arbeitet an der psychiatrischen Tagesklinik im Universitätsklinikum St. Pölten. Sie berichtet darüber, wie wichtig ein sensibler und einfühlsamer Beziehungsaufbau zu Betroffenen mit psychiatrischen Erkrankungen ist.

Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin bei der Arbeit

„Die Dankbarkeit der Patientinnen und Patienten spüren“ – dieses Gefühl zählt zu den Beweggründen von Kristina Stojkovic und Marco Popovic für ihren beruflichen Start in der Pflege. Kristina kam über ihre Ausbildung zur Pflegefachassistenz (PFA) und Marco über seinen Zivildienst beim Rettungsdienst zum Bachelor-Studium für Gesundheits- und Krankenpflege. Beide Studierende geben Einblicke in den Unterrichtsalltag an der Fachhochschule, berichten über den wissenschaftlichen Schwerpunkt im Studienlehrgang und skizzieren zahlreiche Einsatzmöglichkeiten nach Abschluss der akademischen Pflegeausbildung.

Niemand möchte zu Weihnachten alleine sein. Die besinnlichen Festtage sind eine Zeit, die man gerne mit seinen Liebsten verbringen möchte. Entweder mit der Familie, den Partnern oder Freunden. Aber was ist, wenn man alleine ist und sich einsam fühlt? Was kann man unternehmen, damit die soziale Isolation nicht zum Problem mit Folgen wird? Eingeladen wurden nicht nur Gäste aus der Psychiatrischen Tagesklinik am Universitätsklinikum St. Pölten, sondern mit DGKP Kerstin Sommer, BSc MSc auch eine “Aushilfshosterin”: Die diplomierte psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflegerin Claudia Pfleger, die klinische Psychologin Mag. Anna-Maria Berland-Wittmann und die Sozialarbeiterin Martina Bachmann wollen herausfinden, wie es gelingt, während der Weihnachtsfeiertage und auch danach eine angenehme Zeit zu verbringen.

Wenn keine Heilung mehr möglich ist, beginnt für die Betroffenen die schwierigste Phase ihres Lebens – die letzte Phase ihres Lebens. Die beiden diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerinnen DPGKP Magdalena Kovac, Leiterin des Wohnbereichs Hospiz im Pflege- und Betreuungszentrum (PBZ) St. Pölten, und DGKP Gabriele Pachschwöll, MSc, Leiterin der Palliativstation am Universitätsklinikum (UK) Krems, erklären den Unterschied zwischen Hospiz- und Palliativ-Pflege, berichten über ihre Erfahrungen mit den Betroffenen und erzählen, was ihnen ihr Beruf persönlich gibt.

"Die Pflege ist der Dreh- und Angelpunkt der interdisziplinären Zusammenarbeit - hier geht es nicht nur um medizinische Betreuung, sondern um die Menschlichkeit, die den Unterschied macht."

Lea Hautz, DGKP

„Sternenkinder“ ist eine würdevolle Umschreibung für jene Kinder, die vor, während oder kurz nach der Geburt verstorben sind. Mag. Kerstin Böhm, Krankenhausseelsorgerin am Universitätsklinikum St Pölten (Schwerpunkt Sternenkinder), Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin (DGKP) Edith Trinkl und Stefanie Gruber sprechen darüber, wie betroffene Eltern und Angehörige professionelle Unterstützung erhalten, um den schwierigen Weg nach dem Tod des Kindes meistern zu können. Dabei geht es um Schmerz, Trauerarbeit, Erinnerungskultur und würdevolles Abschiednehmen.

Barbara Panzenböck, diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin (DGKP) arbeitet auf der neonatologischen Intensivstation am Universitätsklinikum St. Pölten und kümmert sich um die pflegerische Versorgung von Neugeborenen – besonders von Frühgeborenen oder krank geborenen Kleinstkindern. Sie erklärt, wie der Umgang mit diesen Winzlingen aussieht, warum Teamarbeit und Aufklärung so wichtig sind, welche Unterstützung und Schulung Eltern benötigen und wie ein Aufenthalt nach einer (Hochrisiko)-Schwangerschaft abläuft.

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